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Also zu erst einmal muss ich das hier denk ich mal erklären, also: am 17.11. hatte madi geburtstag und kreativ wie merle und ich nun mal sind wollten wir ihr was gaaaanz besonderes schenken...nach langem grübeln kam uns die idee ihr nur sachen zu schenken, die mit "m" wie madeline beginnen, wie z.b. make up entferner, müsliriegel, milkaschokolade, milch, männerposter ;-) u.s.w. naja und dann noch ein super klasse märchen! eins das echt kitschig, romantisch, lustig und extrem lesenswert ist. so also setzten wir uns ran und schrieben drauf los und DAS HIER ist das ergebnis unsrer arbeit und ich denke obwohl einige insider enthalten sind, ist die geschichte trotzdem für jeden verständlich, viel spaß...würde mich auch über ein paar statements freuen...


Das Märchen von Mabuland
Es war einmal vor langer Zeit, weit entfernt von hier ein Land. Es nannte sich Mabuland. Und dieser Ort hatte etwas ganz Besonderes, etwas mystisch geheimnisvolles an sich. Jener der mit dem Buchstaben M begann wurde geehrt und mit Unmengen Gold und Reichtum beschenkt.
Es wurde regiert von König Michael. Ein mächtiger Mann der sich durch nichts verunsichern und unterkriegen ließ. Nur eins erweichlichte ihn zu fast allem. Die grünen, klaren Augen seiner wunderschönen Tochter Madeline. Sie war das hübscheste Mädchen weit und breit. Ihr Haar war lang und glänzend wie die Sonne, ihre Haut so rein wie Milch und ihre Lippen so rot wie Blut. Sie bekam alles was sie nur wollte bis zu jenem Tage....
Die Sonne schien und Madeline durchstöberte die Schätze ihres Vaters. Da stieß sie auf einen wunderbar glänzenden Ring und fragte ihren Vater sogleich, ob sie ihn bekommen könne. Es war der Ring der verstorbene Mutter und weil er Madeline einfach nichts abschlagen konnte, durfte sie ihn anstecken. Da es draußen so schön war, stand Madeline der Sinn nach einem Ausritt auf ihrem Haflinger Mavajo. So machte sie sich auf den Weg zu den Stallungen um ihr Pferd zu satteln. Bevor sie in den tiefen Wald hinein ritt machte sie noch einen kleinen Umweg zu ihrer Freundin Merle. Die beiden waren die besten Freunde und nachdem Merle auch ihr Pferd Multan gesattelt hatte, ritten sie los.
Die Vögel zwitscherten und der Wind ließ die Blätter der Bäume rauschen und die Äste wippen. Die beiden Mädchen waren schon einige Zeit unterwegs, da kam ihnen ein weiteres Mädchen namens Annemarie entgegen. Sie trug zerrissene Kleidung und führte ihr Pferd Lady mit einem Korb unter dem Arm neben sich her. Und wie sie die beiden, in dieser Gegend bekannten Schönheiten in ihren Kleidern und den wehenden Haaren, erblickte dachte sie bei sich: „Mit solche eingebildeten Prinzessinnen will ich im Leben nichts zu schaffen haben!“ Madeline und Merle warfen sich nur einen bemitleidenden Blick zu und ritten weiter. An einem kleinen Bach machten sie Rast. Als Madeline sich über das Wasser beugte, um ihr Gesicht zu waschen und ihre unglaubliche Schönheit zu bewundern, rutschte ihr ihr großer diamantener Ring vom Finger, den sie vom Vater bekommen hatte und er trieb im Wasser davon. Die Mädchen waren völlig in Panik, denn sie konnten noch so reich sein, dieser Ring bedeutete ihnen mehr als alles andere. Es war spät und dämmerig und so waren sie gezwungen heim zu reiten. Daheim erzählte Madeline ihrem Vater von ihrem Missgeschick. Mit zorniger Stimme befahl er Madeline in ihr Zimmer zu gehen und schickte einigen seiner Diener in den Wald, um nach dem wertvollen Schmuck zu suchen.
Der Ring trieb und trieb sieben Tage im Wasser bis der Moment kommen sollte, an dem er gefunden würde.
Es war ein weiterer schöner Tag an einem Ort weit von Mabuland entfernt, als ein gutaussehende junger Wanderer namens Patrick den Bach entlang schlenderte. Nach einer Weile ließ er sich erschöpft am Ufer nieder, um etwas zu trinken, als er plötzlich etwas im Wasser blitzen und funkeln sah. So zog er mit einer geschickten Handbewegung den wertvollen Ring von Prinzessin Madeline aus dem Wasser. Er blickte auf und mit standhafter Stimme sagte er:“ Ich werde das Mädchen dem dieser Ring gehört finden und sie glücklich machen, koste es was es wolle!“ Und so folgte er dem Verlauf des Baches, sieben Tage lang...
Als in Mabuland fünf Tage vergangen waren und die Diener des Königs den Ring noch immer nicht gefunden hatten, entschied Michael seiner geliebten Tochter einen würdigen Prinzen zu suchen, um sie zu verheiraten. Wenn sie schon nicht fähig war auf ein einfaches Stück Schmuck aufzupassen, konnte sie auch nicht selbst für sich sorgen. Er hatte auch bereits jemanden in Aussicht und zwar Marc. Ein gutaussehender Prinz, dessen Vater in einem Schloss nicht weit von hier regierte.
Als Madeline das hörte konnte sie nicht glauben, dass ihr Vater es ernst meinte. Doch sie war folgsam und da sie sich nicht anders zu helfen wusste, stimmte sie dem Treffen traurig zu. Am nächsten Tag sollte Prinz Marc kommen, damit die zwei sich kennen lernen konnten. Merle half Madeline, das schönste Kleid auszusuchen und den schönsten Schmuck, doch dieser konnte nicht annährend den glänzenden Ring der verstorbenen Mutter ersetzen.
Und als es dämmerte fuhr eine quietschgrüne Kutsche in Richtung Schloss. In ihr der Prinz, sein Vater und sein Begleiter Milo. Kurz vor Mabuland brach eine Achse und die drei Männer mit samt dem Kutscher stiegen aus. Auch Marc war nicht sonderlich begeistert von der Idee mit einer völlig fremden Prinzessin verheiratet zu werden. Ebenfalls auf dem Weg zum Schloss war Annemarie um dem König einen Sack voller Fasane zu bringen, die ihr Vater kurz zuvor im Wald erlegt hatte. Als sie die Kutsche sah traute sie ihren Augen kaum, denn der Prinz sah wirklich gut aus und so kam es, dass sie den Männern, die nun zu Fuß weitergingen, folgte. Auch die drei bemerkten sie. Milo war sofort angewidert, da er absoluter Vegetarier war und mit den armen Fasanen Mitleid hatte, doch Marc erkannte wie hübsch sie war. Doch sie war nur ein einfaches Mädchen und die drei Männer schon viel zu spät.
Im Schloss angekommen begrüßten sich nun alle sechs und setzten sich an die festliche Tafel um zu essen. Die beiden Könige unterhielten sich und auch Merles und Milos Interesse aneinander wuchs. Als sie dann noch bemerkten, dass sie beide Vegetarier waren, waren sie sich sicher den Richtigen gefunden zu haben. Den Seelenverwandten, den man ein Leben lang sucht, bis man weiß, man hat ihn gefunden. Die einzigen, die sich einfach nicht anfreunden konnten waren Marc und Madeline. Es gab einfach nichts, was die zwei verband und als ihr Vater ihr am Abend mitteilte, dass sie den Prinzen heiraten werde, liefen ihr die Tränen übers Gesicht. Sie rannte aus dem Schloss in den dunklen Wald hinein, immer tiefer und tiefer und schluchtstet voller Verzweiflung bis sie erschöpft und orientierungslos auf den Boden sank und einschlief. König Michael war sehr in Sorge um seine geliebte Tochter und schickte seine Boten aus, um Madeline zu suchen.
Am nächsten Morgen erwachte die Prinzessin und fand sich auf einer schönen Lichtung wieder. Und einige Meter weiter war auch der Bach. So dachte sie bei sich: „Ich muss einfach nur dem Verlauf des Wassers folgen so werde ich schon zurück nach Hause finden. So ging sie einen Tag, doch Mabuland war weit entfernt.
Ihr Kleid war zerrissen und ihre Haare und Hände verdreckt. Da erinnerte sie sich an das Mädchen, das ihr im Wald begegnet war. Nun ging es ihr auch nicht besser und sie erkannte, dass jeder Mensch, gleich ob er mit M, T, A oder F beginnt, gleichwert ist.
Plötzlich erblickte sie weit in der Ferne den Umriss eines Menschen und war so unglaublich erleichtert nicht mehr allein zu sein. Ihre Schritte wurden schneller und Madeline sah einen wunderschönen jungen Wanderer, der sie mit leuchtenden Augen anlächelte. Als er sie erblickte, übersah er vollkommen den Dreck und den Schmutz und das zerrissene Kleid sondern sah nur ihre vollkommene Schönheit. Die zwei begrüßten sich und der Wanderer fragte die Prinzessin nach ihrem Namen. „Madeline“, antwortete sie unsicher, denn auf keinen Fall wollte sie dieses ungerechte diktatorische Leben weiterführen. „Ich heiße Patrick.“, antwortete der Wanderer und dachte an seinen Schwur, den er an jenem Tage, als er diesen glänzenden Ring aus dem Wasser zog, geleistet hatte. Doch dieses Mädchen war so schön, dass er einfach wusste, sie war die richtige und so brach er seinen Schwur. Und auch Madeline spürte es: „Wo kommst du her?“, fragte Madeline und er antwortete, sein zu Hause wäre der Platz an dem er so eben stünde. Er habe keine feste Bleibe und gehe, wohin ihn seine Beine führten: „Und nun haben sie mich zu dir geführt.“, antwortete er noch. „Und wo kommst du her?“. „Ich habe mich im Wald verlaufen und finde nicht mehr nach Hause zurück.“, sagte sie. Und so begleitete er Madeline und versprach, so lange bei ihr zu bleiben, bis er sie zurück gebracht hatte. So gingen sie am Ufer des Baches entlang, nicht wissend, dass es ihr Ring war, den er in der Tasche hatte...Es wurde spät und die zwei beschlossen sich einen Platz zum schlafen zu suchen. Als sie am nächsten Morgen aufwachten lag Madeline in Patricks Armen und sie wollte gar nicht aufstehen, doch wenn sie es schaffen wollten, blieb ihnen nicht anderes übrig und so folgten sie Hand in Hand dem Fluss. Und nach einigen Stunden kamen sie endlich wieder in die gewohnten Wälder die Mabuland umkreisten. Im Schloss angekommen, war Michael sehr erleichtert seine kleine Tochter wiederzuhabe und schloss sie in die Arme. Da viel sein Blick auf Patrick und verwirrt fragte er: „Wer ist dieser Junge in seiner Streunerkleidung?“. „Er hat mir das Leben gerettet, ohne ihn hätte ich nie nach Hause gefunden und wäre im Wald gestorben!“, antwortete Madeline. „Und wie ist sein Name?“ Madeline senkte den Kopf und antwortete: „Patrick“. Michael erhob die Stimme: „Sein Name beginnt nicht mit M, er ist nicht der richtige Mann für dich! Nun schick ihn fort!“ „Wenn du ihn fortschickst wirst du auch mich verlieren“, schrie sie. Da zog Patrick aus seiner Tasche den Ring und gab ihn dem Vater. „Das ist leider das einzig wertvolle das ich besitze, sie können es haben, wenn ich dafür ihre Tochter bekomme.“ Der König traute seinen Augen kaum. Es war der Ring seiner verstorbenen Frau und er antwortete:“ Dieser Ring ist so wertvoll für mich, dass ich dir erlaube, meine Tochter zu heiraten.“ Und er erkannte, das Gefühle stärker waren, als Reichtum oder gesellschaftliches Ansehen oder Buchstaben. Alles was zählte war die Liebe unter den Menschen. Und noch am selben Tage ließ er alle Gesetze ändern. Jeder Mensch sollte gleichwert sein und alle gesellschaftlichen Schichten aufgehoben werden. Nun konnten auch Marc und Annemarie glücklich zusammen leben. Einige Zeit später heirateten Madeline und Patrick. Ihre Kinder hießen Leon und Torrance und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute....
By Annemarie and Merle




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